Die Holzvergasung,
die das Holz in einem altbewährten Holzgaskessel in ein sog. Brenngas / Synthesegas umwandelt, das entweder auch direkt verbrannt werden kann oder anschließend mittels Gasmotoren verstromt wird.
Dieses Synthesegas stellt eine Mischung aus Wasserstoff, Methan, Kohlenmonoxid und Stickstoff dar und wird – nach einer zwischengeschalteten Gasreinigung - in Gasmotoren verbrannt, wobei diese Gasmotoren wiederum einen Generator antreiben, der dann das Produkt Strom produziert.
Diese Gasmotor- / Generatoreinheiten haben Wirkungsgrade von ca. 37 - 40 %, also im Vergleich zur Dampfturbine nahezu den doppelten Wirkungsgrad, wodurch die Holzvergasung der Holzverbrennung bei kleineren Anlagen (< 5 MW el.) immer - quasi naturgesetzlich – überlegen ist.
Eine funktionierende Holzvergasung wird deshalb aus wirtschaftlichen Gründen langfristig immer den Vorzug erhalten.
Dem hat übrigens auch der deutsche Gesetzgeber schon Rechnung getragen, indem er im EEG festgelegt hat, dass Holzgasstrom über den sog. Innovationsbonus mit zusätzlich 2 c€ / kWh vergütet wird, um so die „naturgesetzlich effizientere“ Technologie zu fördern.
Dies alles gilt natürlich nur so lange, wie das gewünschte Produkt aus der Holzverwertung in erster Linie Strom und nicht Wärme ist, denn es kommt entscheidend auf den Umwandlungswirkungs-grad Energiegehalt Holz zu Strom an.