Feuer

Die Holzverbrennung

und anschließende Nutzung der bei der Verbrennung entstehenden Wärme über einen Dampfkraftprozess zwecks Stromerzeugung.

Hierbei wird unter Nutzung der bei der Holzverbrennung entstehenden Wärme (Wasser-) Dampf erzeugt; dieser Dampf treibt dann eine Dampfturbine an, diese wiederum einen Generator, der das gewünschte Produkt Strom erzeugt. Dies ist eine uralte und bewährte Technik, wie sie auch in jedem Kohlekraftwerk zum Einsatz kommt.

Nachteilig hierbei ist allerdings, dass

Die Holzfeuchtigkeit bei der Verbrennung stört (die Holzfeuchtigkeit „löscht bzw. kühlt“ quasi die Flamme, daher kann z. B. günstiges, waldfrisches Restholz oder Energieholz ohne Vorbehandlung nur schlecht verwendet werden)

und der einfache Dampfkraftprozess zur Erzielung besserer Umwandlungswirkungsgrade, wie sie mittlerweile in Kohlekraftwerken üblich sind, „hochgezüchtet“ werden muss, (z.B. über höhere Dampftemperaturen und -drücke, Zwischenüberhitzung; etc.) was sich nur bei größeren Anlagen (ab ca. 50 MW el.) rechnet.

Für den kleineren Leistungsbereich, insbesondere für den hier in Rede stehenden Leistungsbereich unserer Holzvergaseranlagen (2 bis 5 MW el.) rechnet sich das nicht, daher sind die Wirkungsgrade bei der Holzverbrennung (vom Energiegehalt Holz zu Strom) begrenzt auf 17% bis max. 20%.

Holzverstromung über Holzverbrennung ist deshalb nur in kleineren dezentralen Anlagen sinnvoll umzusetzen, so wie sie von der „Relax Energy® GmbH“ angeboten werden.